Der eingebildete Kranke

Molières "eingebildeter Kranker" Argan ist ein Hypochonder: er zieht Ärzte zu Rate, die ihm wiederum geduldig und gerne überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen verschreiben.

Ein Arzt im Hause wäre fein, denkt Argan und möchte seine Tochter Angèlique mit dem dümmlichen, aufgeblasenen jungen Arzt Thomas verheiraten. Die ist jedoch in Clèante verliebt. Der besucht sie als Musiklehrer verkleidet genau in dem Moment, in dem Thomas mit seinem Vater erscheint, um Angèlique seine Aufwartung zu machen - und die Komödie nimmt ihren Lauf:

Der Bruder Argans und das Hausmädchen Toinette versuchen Argan vom Wahn der Hypochondrie zu befreien und ihm, der an die wahre Liebe seiner Frau glaubt, die Augen zu öffnen. Ob ihnen dies gelingt...?

 

Unter dem Rippenknorpel, dem griechischen "chondros", vermutete man einst den Ursprung der Hypochondrie.

In der gleichen Region sitzt der Schmerz, der bei allzu heftiger Beanspruchung des Lachmuskels entsteht.

Diese Diagnose wird unserem Publikum häufig gestellt.

Wie auch immer: Lachen heilt! - was auch immer.

 

 

Regie: Thomas Richter

mit Manfred Spreitzer, Gisela Goldhalm, Steffi Obereigner, Victoria Kastner, Thomas Ruckensteiner, Christopher Hager, Josef Kräftner, Jakob Teufel, Georg Kräftner, Eveline Aichinger, Alfred Viertlmayr, Günther Schörkhuber, Karin Lienbacher

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